Geschichte

Seit bald fünf Jahrhunderten gehören die Mauern der Casa Tödi zur lokalen Geschichte. Der erste Stich datiert aus dem Jahre 1535. Die originalen Elemente des Patrizierhauses zeugen von bewegter Vergangenheit:

Anfangs des 18. Jahrhunderts war es im Besitz der Gebrüder Herkules und Simon de Caprez. Sie dienten in französischen Armeen, als Marshall und Major. Herkules und Simon de Caprez bauten das Gebäude um 1704 zum typischen Patrizierhaus in seiner heutigen Form um.

1830 nahm das Casa Tödi seinen Hotelbetrieb auf. Unter dem Namen Hotel Tödi, diente es als Relaisstation für die Pferdepost, die damals über den Lukmanier- und Oberalppass verkehrte.

1905 übernahm die einheimische Familie Giger aus dem benachbarten Weiler Zignau den Betrieb.

1915 folgte die Familie Simeon-Lechmann aus der Nachbargemeinde Sumvitg. Knapp zehn Jahre später erwarben die Geschwistern Nena, Martin, Ludivic und Anna Cagienard das Hotel Tödi.

1973 erbte Reto Reichenbach, als Sohn von Nena Reichenbach-Cagienard, ihren Anteil des Hotel Tödi. Gleichzeitig erwarb die Familie auch die restlichen Anteile der Geschwister Cagienard. So war der Grundstein für den Betrieb des neuen Casa Tödi unter der Leitung der Familie Reichenbach gelegt.

Im gleichen Jahr wird René Reichenbach als 1. Sohn von Reto und Ursulina Reichenbach-Deflorin geboren.

1974 wurde das Hotel unter Wahrung der geschichtlich gewachsenen Struktur mit Liebe und Sorgfalt renoviert, und den Ansprüchen der Gäste angepasst.

1976 wird Manuel Reichenbach als 2. Sohn von Reto und Ursulina Reichenbach-Deflorin geboren.

1977 entstanden 6 neue Zimmer im Hauptgebäude, sowie eine Garage im Nebengebäude.

1986 baute die Familie Reichenbach am Standort einer am Hauptgebäude angrenzenden Scheune das Neugebäude, und damit 12 weitere Zimmer und eine neue Garage hinzu.

1994 wurden Küche wie auch Kühl- und Lagerräume mit einem Anbau umfassend erweitert.

2001 wurde die alte Struktur der Fassade in aufwendiger Arbeit restauriert und das Dach grundlegend überholt.

2003 tritt Manuel Reichenbach in den Betrieb ein. Er sammelte als Koch viel Erfahrung in verschiedenen Restaurants und Hotels der Spitzengastronomie. Er lernte bei Roland Pierroz in Verbier, bei Beat Bolliger in Klosters, bei Anton Mosimann, und nicht zuletzt in London bei Gordon Ramsay. Diese Zeit hat ihn ganz besonders geprägt.

Er hat gelernt, die grosse Bedeutung von Esskultur und Traditionen zu schätzen und kehrt zurück in seine Heimat, um diese mit Leidenschaft und Know-How weiter zu entwickeln. London bleibt für ihn ein besonderer Ort, wohin er bis heute immer wieder zurückkehrt.

Noch im gleichen Jahr zeichnet der Gastroführer Michelin das Hotel Casa Tödi mit einem Eintrag im Guide Rouge aus.

2005 wird der Garten neu gestaltet: es wird ein grosser Kräutergarten mit Blumen-, Gemüse- und Obstbewuchs angelegt.

2006 Erwerb der Mitgliedschaft als Gründungshotel in der Golfidylle Brigels.

2007 Neugestaltung des Grundlayouts, Internetauftritt, Hotel-Broschüre und Logo unter dem neuen Namen CASA TÖDI. Installation von W-LAN (wireless LAN) im ganzen Haus. Die Familie Reichenbach-Deflorin bestimmt Manuel Reichenbach als Geschäftsführer. Er tritt somit die Nachfolge seiner Eltern an. Reto und Ursulina Reichenabch-Deflorin bleiben weiterhin im Familienbetrieb tätig.